HIESTANDS MISSION
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HIESTANDS MISSION

Die Mission


"Qualität zum Erleben!"… Drei Worte, die beinhalten was uns  als Schreiner von der HIESTANDS PROJECT bewegt, zu arbeiten und andere mit unserer Arbeit zu begeistern. Der Kunde soll beim ersten Kontakt mit unseren Arbeiten erleben, dass die Qualität einzigartig in Verarbeitung  ist.


Der Grundgedanke


Wir als Schreiner von der HIESTANDS PROJECT, für tradtionelle wie auch modernen Möbel- und Wohnkonzepte sind unseren Kunden verpflichtet, eine Qualität zu bieten, die nur höchsten Ansprüchen genügt. Die hohe Flexibilität in der Einzelanfertigung als weiteres herausragendes Merkmal unserer Leistungsfähigkeit. Wir leben diese Herausforderung täglich!

Gestaltungskonzepte und Innenausbau

Unsere Spezialität ist; individuelle Wohnkonzepte ganz auf den persönlichen Kundenwunsch abgestimmt.


Die AVOR / Arbeitsvorbereitung


Die seriöse Vorbereitung aller Arbeitsprozesse, erhöht den Qualitätsstandard. Die hohe Flexibilität über alle Bereiche, die angebotene Sonderfertigung befriedigt gesamthaft alle Kundenwünsche.


Der Zuschnitt


Hier zeigt sich wo der Schreiner von HIESTANDS PROJECT sein Handwerk gelernt hat. Nur ein geschultes Auge vermag die kleinsten Fehler im im Massivholz zu erkennen und optimal einzuteilen. Die moderne Zuschnitt- und Bearbeitungseinrichtung  ist sehr leistungsfähig und abgestimmt auf  eine effiziente Möbelfertigung. Nur ausgebildete Fachleute von der HIESTANDS PROJECT können an den wichtigen Arbeitsgängen eingesetzt werden. Eine der Arbeiten, den Sie als Kunde sofort erkennen, ob es sich um eine hohe Qualität vom Profi handelt.

 

Die Funktionen


Gezielt lassen wir als Schreiner von der HIESTANDS PROJECT, Funktionen und modelltechnische Modifikationen in die Entwicklung neuer Modelle einfliessen, so dass der Benutzer eine individuelle Anwendung auf seine Bedürfnisse vorfindet.


Die Lebensdauer


Dank dem Einsatz von Massivholz, erreichen unsere, von der HIESTANDS PROJECT Möbel eine sehr hohe Lebensdauer.

Die eigene Handschrift

Die meisten unserer Möbelstücke sind Unikate, entworfen von der HIESTANDS PROJECT unter maximaler Berücksichtigung der Kundenwünsche.

Denn es gilt:

Das Möbel muss sich seinem Besitzer anpassen, nicht umgekehrt!

Es ist unser erklärtes Ziel, bei einer Modellentwicklung die eigene Natur & Gestaltungs-Handschrift einfliessen zu lassen. Nicht nur die optische Erscheinung eines Produktes widerspiegelt die Fähigkeiten eines Gestalters, sondern auch die Eingliederung eines Produktes in ein bestehendes Sortiment. Die Fertigkeit eines Gestalters muss aber auch die effiziente Machbarkeit eines Modells hervorbringen, damit die Neuentwicklungen auch in die Fertigungsprozesse eingeflochten werden können.


Konstruktionslösungsansätze


Als Lösungsgrundsatz muss davon ausgegangen werden, dass ab einer bestimmten Holzfläche das Holz ungehindert wachsen und schwinden kann. Bekanntlich ist Holz der lebendigste Werkstoff, den es gibt. Da dem Wachsen und Schwinden Rechnung getragen werden muss, ist es wichtig, keine allzu breiten Friese bei der Formgebung zu verwenden. Als besonders zweckmässig muss erscheinen, an Stelle der glatten Flächen, diese wiederum in Rahmen und Füllungen zu unterteilen, da sich Massivholz sehr schwer in grossen und glatten Flächen verarbeiten lässt, weil man ihm Halt und Festigkeit geben muss.

Dem Schwinden und dem Quellen vorbeugen

Von Walfisch bis zum Fasersättigungspunkt schwindet das Holz nicht, sondern verliert nur an Masse. Sobald die Fasersättigung (bei Arve 22 % Wassergehalt) unterschritten wird, geben die Zellwände das darin enthaltene gebundene Wasser ab, und beginnen zu schrumpfen. Zu den unangenehmen Eigenschaften des Holzes gehört deren Fähigkeit, durch Aufnahme oder Abgabe von Wasser das Volumen zu verändern. Das Holz ist hygroskopisch. Dieses Arbeiten des Holzes tritt ein, sobald Luftfeuchtigkeit und Holzfeuchtigkeit nicht im Gleichgewicht sind. Gleichgültig ob das Holz frisch verbaut oder schon viele Jahre an seinem Standort ist.

Um Schäden zu vermeiden ist es wichtig, das Holz vor der Verarbeitung auf den Trockengrad zu bringen, dem es am Verwendungsort ausgesetzt ist.


Massivholzflächen verleimen


Nur herzgetrennte Bretter verwenden. Immer Herz an Herz und Splint an Splint verleimen. Je nachdem was wichtiger ist, das Oberflächenbild oder die Formbeständigkeit, müssen die Jahrringe wie folgt verlaufen.

Gestürzt: für Formbeständigkeit, meisst für von Aussen nicht sichtbare Flächen

Nicht gestürzt: für Oberflächenbild, Aussenflächen die sichtbar sind

Schleifen

Für langfaserige Hölzer eignen sich vor allem Schleifpapiere mit offener Streuung. Die Schleifkörner decken nur ungefähr 60 % der Unterlage. Die Schleifgeschwindigkeit sollte beim Holzschliff 24 m/s bis 30 m/s betragen. Es ist mit einem möglichst niedrigen Schleifdruck zu arbeiten. Dadurch werden die Kornspitzen geschont, die Standzeit verlängert, die Werkstoffoberfläche glatter und der Energieverbrauch niedriger. Schleifbänder sollten bei längeren Schleifpausen entspannt werden, damit sie sich nicht wölben.

Zerlgung und Verbindungen

Bei der Wahl von Verbindungsart und Beschlägetyp ist im Massivholzmöbelbau sehr wichtig, dass dem Schwinden und Quellen auch für später im zusammengebauten Zustand Rechnung getragen wird. Deshalb die Entscheidung einer lösbaren Verbindung. Weitere Vorteile bieten sich beim Transport von überdimensionierten Schränken und bei der Montage. Um das Ausreissen der Hülse zu verhindern, wird zuvor ein Buchen-Flickzapfen eingeleimt. Der ausgewählte Beschlägetyp gewährleistet eine dauerhafte Festigkeit, verfügt aber über keine Führungsfunktion. Die Konstruktion mit Lamello weist auch im Massivholzmöbelbau beachtliche Vorteile auf. Da die Einfräsungen für ein Lamello nur ein kurzes Kreissegment umfasst, kann sie bei geringer Schwächung des Materials wesentlich tiefer als bei durchgehenden Nuten eingefräst werden. Falls sich die Massivholzproduktion zu einem Renner entwickeln sollte, müsste die ganze Konstruktion neu überdacht werden und der Einsatz einer CNC-gesteuerten Maschine überprüft werden. Aus diesem Grund ist das Lamello zum jetzigen Zeitpunkt am wirtschaftlichsten. Die Positionen der Verbindungsbeschläge sind in den Detailzeichnungen ersichtlich.


Beschaffung Massivholz


Die Arve zum Beispiel, wächst hauptsächlich im Engadin und dem Münstertal und im Südtirol. Bei der Einfuhr aus dem Südtirol ist der Farbunterschied zu beachten. Mit einer partnerschaftlichen Einstellung in der Lieferantenauswahl, dürfte es ein geringeres Problem sein, in der Region Partner-Firmen zu finden, die Arve in der gewünschten Qualität, zum erforderlichen Termin liefern. Die Beschaffungszeit ist abhängig von der Holzfeuchte, lufttrockene Ware ist innerhalb von wenigen Tagen erhältlich. Beim Massivholzmöbelsystem, sollte der Feuchtigkeitsgehalt des Holzes 12% nicht überschreiten, somit sollte mit einer Lieferfrist von drei Wochen gerechnet werden. Um diesen möglichen Problemen vorzubeugen, muss ein Mindestlagerbestand gewährleistet sein. Bei der Beschaffung werden ganze Stämme eingekauft, und auf Freiträgerregalen gelagert. Der durchschnittliche Verschnitt beträgt 70 bis 100 %, dabei bleiben mehrere Klotzbretter übrig und lassen das Restlager unübersichtlich erscheinen. Durch die Produktion von Massivholzmöbel, werden Tablare, Rückwände und Zwischenwände aus minderwertiger Arve gefertigt und tragen somit der besseren Restenverwertung bei.

Sicherheitslager

Wie bereits bei der Position Beschaffung Massivholz erwähnt, muss ein Sicherheitsbestand an Massivholz vorhanden sein, damit die rasche Materialverfügbarkeit für unvorhergesehene Fälle gewährleistet ist. Die Materialverfügbarkeit kann mit einem Freiträgerregal, das ein Volumen von rund 8 m3 aufnimmt, sichergestellt werden. Das Lager wird mit Rundholz (das von Sägerei zu Brettern geschnitten wird) Stamm¬weise aufgebaut, damit das Zusammengehören der einzelnen Stämme bestehen bleibt (Farbveränderungen).

Massivholz-Anlieferung

Mit dem firmeneigenen Gabelstapler werden die ganzen Klotzbretter vom Lastwagen abgeladen und auf Freiträgerregalen gelagert oder mit Hilfe eines Krans in das Obergeschoss an fest zugewiesene Plätze transportiert. Das Abladen der angelieferten Waren wird durch den Firmeninhaber erledigt. Somit wird die Produktion nicht unterbrochen, und die bestellte Ware wird ordnungsgemäss kontrolliert.

Qualitätsgruppen Massivholz

Klotzbretter (Stammweise)

I.         Blockware

I/II.     ausgesuchte Schreinerqualität

II        Zimmermannsware

Errechnung des Verschnittzuschlages

Wenn der ganze Materialumsatz über eine EDV-Anlage abgewickelt wird oder wenn Lagerkarteien geführt werden, kann der Verschnitt für eine ganze Periode und die Materialart ermittelt werden. Die Berechnung lautet: Materialeinkauf +/- Lageränderungen abzüglich Menge des Holzverbrauches nach Holzliste.

Vor dem Zuschneiden wird die benötigte Menge gemessen (Ankaufsmass) und als Differenz zum Werkstofflistenmass errechnet. Auf diese Zahlen sollte man sich trotzdem nicht verlassen, denn bekanntlich ist Holz ein Naturprodukt und fällt einmal besser und ein andermal schlechter aus. Zudem hängt es sehr stark vom Mitarbeiter und seiner Tagesform ab. Deshalb unterscheiden sich die Verschnittprozente. Dabei gilt es, einen Mittelwert zu finden, der für den jeweiligen Betrieb stimmt.

Der Holzverschnitt setzt sich zusammen aus dem Verlust an Holzfläche durch Längen- und Breitenschnitte sowie durch das Ausschneiden von Holzfehlern. Der Verlust an Holzdicke durch Hobeln und Schleifen wird durch die Verwendung der höheren rohen Holzstärke eingerechnet. Gemäss VSSM-Formular "Massivholz-Preise" liegt bei der Arve der durchschnittliche Verschnitt bei 70 %. Dieser Verschnitt ist bei der Produktion von Massivholzmöbeln hoch, wenn man davon ausgeht, das im Normalfall Tablare, Deckel, Böden, Zwischenwände und Rückwände nicht in Massivholz hergestellt werden. In diesem Fall wird das minderwertige Holz für Innenteile gebraucht. Hier wird  mit einem Verschnitt von 60% gerechnet.

Besonders bei grösseren Posten wie dem Holzeinkauf empfiehlt es sich, die Ware vor Ort auszusuchen. Somit können Unklarheiten besser beseitigt werden, das gegenseitige Verständnis wird verbessert und die Geschäftsbeziehung kann gepflegt werden. Beim Einkauf vor Ort müssen deshalb zwei Tage pro Jahr zum Selbstkostenpreis eingerechnet werden.

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